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 Mandira - Forderungen ans Leben

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Chrissi

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BeitragThema: Mandira - Forderungen ans Leben   So Aug 02, 2009 1:05 pm

Okay, ich hab sie in FBb auch schon drin, aber was solls xD


Prolog:

Es gibt im Universum mehrere Lebewesen, als die Menschen, wie ich feststellte. Aber, dass sie so wunderschön sein konnten, hatte ich nicht gedacht. Ein Teil von ihnen zu sein machte mich stolz, und ich hatte das, was ich wollte. Doch, war es richtg? Wenn wir eine Seele hatten, welche Farbe hätte meine dann? Schwarz? Oder doch Rosa? Wie sah meine Seele aus? War sie gut… oder böse?


Kapitel 1. Der Anfang


Hallo, ich bin Mandira, ein ziemlich Aussergewöhnlicher Name, wie ich finde. Aber meine Eltern kommen aus dem Orient und deßhalb past der Name schon. Ich bin 17 Jahre und zurzeit als Model tätig. Alle sagen mir, ich sei wunderschön, und ich selber finde, dass ich höchstens gut aussehe. Na gut, ich habe lange Beine und große grüne Augen, lange dunkelbraune bis zur Taille reichende Haare und überhaupt eine Modelfigur. Trotzdem finde ich mich nicht wunderschön. Normalerweise lebe ich in Housten, nahe eines großen Flusses, doch die Modelagentur hat mich hierher, nach New York, verschleppt. Ich kenne mich hier überhaupt nicht aus und Morgen fange ich schon mit dem Shooting an. Also sollte ich mal Anfangen mein Arpartment zu suchen. Wenigstens war das kostenlos. Jedes Model der "Runaway" bekam ein Arpartment, und zwar genau in der fürchterlich Lauten Innenstadt. Ob wir jemals schlafen können, bezweifelte ich. Ich stand genau in der Mitte von der Treppe, die runter zur U-bahn führt. Und
Rummms,
lag ich am Boden. "Hey, was sollte denn das?", rief ich aufgebracht. "Oh, tut mir Leid, das war ein Versehen...", antwortete eine junge Frau. "Ist etwas passiert? Soll ich den Notartzt rufen?", fragte sie aufgekratzt. "Nein, schon gut.", sagte ich schnell. Ich betrachtete sie genauer. Sie sah aus wie Joy Williams. Ich habe sie in dem Heft gesehen, wo die anderen Models von "Runaway" drinwaren. "Oh. sind sie nicht Mandira Roberts?", fragte sie. "Ja, und sie Joy Williams.", stellte ich fest. "Genau!", rief sie freudig und zog mich hoch. "Wissen sie, wo die Apartments sind?", fragte Joy. "Nein, aber nennen sie mich doch einfach Mandira.", bot ich ihr an. "Gerne, ich bin Joy" Wir reichten uns die Hände und drängelten uns zu einem freien Plätzchen.


Joy kramte aus ihrer Tasche eine kleine Karte hervor. Naja... wenn man New York als klein bezeichnet. "Okay", fing ich an, und tippte mit dem Finger auf die Karte, "Wir sind hier. Und müssen irgendwo dorthin in die Mitte." "Jop, und wie kommen wir dort hin?", fragte Joy. "Das is ne gute Frage.", grinste ich. Wir hatten nur Glück, dass in der Karte die U-bahnstrecken eingezeichnet waren. "Gut...nehmen wir doch diese gelbe U-bahnlinie.", schlug ich spontan vor. "Okay...", sie drehte sich halb um,"Dann müssen wir wohl oder übel da wieder runter, oder?" "Ich denke schon." Ich hob den Kopf an und sah, dass es schon dunkler geworden war. "Mensch, wir müssen und beeilen", drängte Joy. Also schleppten wir die Koffer, Taschen und uns selber wieder runter. Joy blieb jede dritte Stufe stehen und keuchte angestrengt. "Na, los!", rief ich von unten her. "Jaja, geh schon mal vor und hol die Karten!", rief sie ausser Atem. Na sooo schwer waren sie auch ni- Ahhhhh! Ich war über meine Tasche gestolpert und die restlichen gefühlten hundert Stufen runter gefallen. "Verdammt", zischte ich peinlich berührt. Von oben hörte ich Joy lachen. "Alles in Ordnung, danke der Nachfrage", brummelte ich nach oben. "Tut mir Leid", lachte sie. Das war mal wieder typisch Mandira rief meine Kopfstimme. Na super, wenn das eigene selbst sich gegen dich verschwört, ist dir echt nicht mehr zu helfen. Ich blieb so lange sitzen, bis Joy kam und mich fragend ansah. "Gehts dir gut?", fragte sie sicherheitshalber. "Jo, gehn wir", antwortete ich und rappelte mich auf. Oh Gott, die Kaierre fängt ja schon mal echt gut an. Ich sah mich verstolen um und sah gerade noch einen wunderhübschen jungen Mann der wütend an uns vorbeirauschte. "Wow", machte ich zu Joy rüber. Sie kriegte große Augen. "Meiner!", schrie sie hysterisch. Ich lachte. Joy war echt total verrückt, und mega sympathisch. Die Leute drehten sich zu uns um und grinsten. Dann liefen wir mühsam weiter. Obwohl Joy es wohl schwerer hatte als ich. Ich hatte einen Koffer, einen Trolley und fünf Tschen, Joy 2 Koffer und sieben Taschen. Ich musste grinsen. Spätestens wissen die Leute dass die verrückten Models von der "Runaway" angekommen sind...


Ich ging schneller, und holte in der Zeit, wo Joy noch schnaufte, die U-bahn Tickets. "Echt teuer...", murmelte ich vor mich hin. Endlich kam dann auch Joy und wir rannten zur U-bahn. Ich sah an der Tafel nach, wie lange wir noch warten mussten. "45 Minuten!", rief ich entgeistert. "Nee, nicht wirklich. Oder?", rief Joy genauso entsetzt. "Doch, nee,", ich grinste. "Jetzt sinds nur noch 44 Minuten." Dann lachten wir lauthals. Also ließen wir uns schnaufend in die Sitze fallen. Da kam dieser Typ wieder vorbei, und uns fielen wieder fast die Augen raus. Ich blickte mich um, und sah, dass die restlichen weiblichen Nutzer der U-bahn, ebenfalls so gafften, und ich musste wieder kichern. Aber er sah wirklich zum sterben schön aus... Naja, das was ich bis jetzt sah, also dunkle Haare, sie hatten ungefähr die Farbe von Mahagoni und Karamellfarbene Strähnchen und nen tollen Körper. Umwerfend! Niemand traute sich, ihn auch nur anzusprechen. Aber sah immer noch so mühsam kontrolliert aus, so unglaublich wütend... Dann erhaschte aber etwas anderes meine volle Aufmerksamkeit: ein Süßwarenautomat! Ich stand schnell auf und lief dorthin. Joy erschreckte sich bei meinen ruckartigen Bewegungen so sehr, das sie vom Stuhl fiel. Ich sah das nur aus den Augenwinkeln, aber plötzlich lag ich auch auf dem Boden und Lachte. Ich hörte auch andere Leute lachen. Ich hatte schon fast den Automaten erreicht, deßhalb krabbelte ich den restlichen Weg dorthin, unter Lachen natürlich und zog mich dann hoch. Ich warf ungefähr 10 Dollar ein und tippte wie verrückt die Nummern ab. herauskamen dann 5 Schokoriegel, 2 Tüten Gummibärchen, 3 Bonbontüten und 1 Cola. Tolle Ausbeute. Ich lachte inzwischen nicht mehr, deßhalb nahm ich alles heraus und hastete wieder an meinen Platz. ich sah mir die Sachen mit großen Augen an und überlegte, was ich nun nehmen sollte. Da schrie Joy plötzlich "BUH!!!" und jetzt erschrak ich mich so sehr, dass ich nun vom Stuhl fiel. Ich rief empört: "Meine Schokolade ist auf die Nüsse gefallen, Joy!" Und jetzt prusteten alle Leute auf den Stühlen mit uns mit.Die restlichen Minuten verbrachten wir mit lachen, essen und Model Erlebnisse austauschen. Joy zeigte mir dann auch ihr Buch. Das war toll! Sie ist echt fotogen. Sie fand meins übrigens überragend, hervorragend und fantastisch. Übertrieben, finde ich. Nicht dass ich mich hässlich finden würde, aber nicht fantastisch.
Als dann endlich die Bahn kam, hechteten wir hinein. Dieser Halbgott war in unserem Abteil, aber er telefonierte ununterbrochen, und wurde immer wütender dabei. Wir ließen uns elegant nieder und Joy sagte: "Endlich wieder sitzen!" Und wir lachten wieder. "Wie lange soll diese Fahrt gehen?", fragte Joy mich plötzlich. "Da fragst du die falsche." "NEIN, das werde ich sicher nicht!", brüllte der Halbgott. Wir zuckten zusammen. Wir drei waren alleine in einem Abteil... Nicht paranoid werden, Mandira, schalt ich mich. Er sah uns erschrocken an, und fügte leise und angestrengt hinzu: "Tut...mir Leid..." Und sah dann schnell wieder weg. Er hatte eine Stimme wie Samt, wie Seide, und so weich... Seine Augen waren wie flüssiges Gold, sie strahlten geradezu. Ein Feuer in seinen Augen, fiel mir spontan ein. Joy stupste mich an, sie hatte ihn also auch gesehn. "Wow", flüsterte sie. "Mehr als nur wow.", flüsterte ich zurück. Wir sahen verstohlen zu ihm, und ich bemerkte, dass er kurz lächelte... "Ich fall gleich um", bemerke Joy. "Ich kann dir aber nicht erste Hilfe leisten", flüsterte ich monoton. Sie kicherte nur..."Hey, das mein ich ernst", flüsterte ich. "ich auch...", flüsterte sie und lachte wieder los. An der nächsten Haltestelle stieg eine alte Oma ein und die ging so langsam, das die Türe sie fast zerquetscht hätte. Dann kam sie zu uns fragte dreist: "Steht doch bitte auf, ihr seit doch noch jung und fit..." Es waren ALLE Plätze ausser unsren und dem jetzt heiligen Platz des Halbgotts da drüben frei! "Nö.", atwortete Joy genauso dreist. "Aber ich bin doch so alt.", fiel der Oma noch ein. "Und wir so jung. Nur weil sie Rentner sind..." Weiter kam sie nicht, den der Gehstock der alten Dame befand sich plötzlich auf Joys Kopf. Ich lachte los, und auch der Halbgott musste kurz lachen. "Hey!", rief Joy empört. "Wirst du nun Platz machen?!", forderte die Dame. "Is ja gut", an Joy nach und rieb sich den Kopf. Also setzten wir uns schnell wo anders hin.
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BeitragThema: Re: Mandira - Forderungen ans Leben   Mi Aug 05, 2009 9:47 pm

Kapitel 2. Catwalk

Die restlichen 15 Minuten quasselte die verhauende Dame uns zu, aber wir ignorierten sie. An der vorletzten Stelle, wo wir aussteigen mussten, stieg der Halbgott aus und wir machten ein enttäuschtes Gesicht. Wir hatten gehofft, die Schlägerin würde aufstehen und sich verdrücken. Ich holte meinen MP3-Player raus und drückte auf "Lautsprecher". Dann hörten wir geschlagene 5 Minuten lang irgendein Hip-Hop-Zeug an und nervten die Oma. In der Mitte des Liedes sang Joy extra schief und laut mit, und ich stimmte mit ein und die Oma machte ein Beleidigtes Gesicht. Man, waren wir fies. Als die Tür aufging, zogen, hielten und trugen wir unsre Sachen raus. Dann packte Joy wieder die Karte aus.
"Wir sind hier", begann sie. "Und wir müssen irgendwo dorthin.", ich zeigte auf eine Stelle in der Nähe. "dann heißt es wohl oder übel laufen.", gab Joy zu und machte ein angwidertes Gesicht. Ich lachte. "Komm, wir machen einfach mal unsre Arbeit.", schlug ich vor und begann wie auf dem Catwalk zu laufen. Joy passte sich meinen Schritten an und bald hatten wir eine Menschtraube um uns herum. Sie sahen fasziniert zu. Wir lachten und drehten uns einmal im Kreis, sparngen in die Luft und wirbelten herum um in die andere Richtung zu gehen. Das war die Casting-Show, die wir überstanden hatten, um hierher gehen zu können. Die Leute warfen uns Geld zu und mehrere Menschen kamen zu uns. Zum Schluss riefen wir laut "Runaway!", und machten eine coole Pose. Die Leute klatschten und pfiffen. Dann sammelten wir unser Geld zusammen. Es musste ca. 10 Dollar gewesen sein. "Das Essensgeld.", lachte Joy. "Stimmt.", lachte ich mit. Dann seufzten wir und machten uns mit den Sachen auf den Weg zu unsren Apartments. Joy sagte immer: "Nach der nächsten Ecke sind wir da..." Doch wir gingen um 60 Ecken und wir waren nicht da! "Mir tun die Füße wh", klagte ich. "AH! Da, da bin ich mir sicher! Jetzt sind wir da!", schrie Joy, und bemerkte meinen Kommentar anscheinend nicht. "Ja, da bin ich mir sicher. Wir sind ja auch halb New York abgelaufen!", giftete ich. "Jaa...tut mir Leid", gab sie zurück. "Mir tuts auch gleich Leid.", motzte ich. Aber tatsächlich waren wir nach 5 Stunde, 4 Blasen für uns, endlich da. Und total erschöpft. Jetzt mussten wir erst mal Miranda Priestly suchen...




"Also los", seufzte ich. Wir hörten von irgendwo her Musik. "Vielleicht steht Miranda auf Raggae?", fragte Joy vorsichtig. "Kann sein. Also los, gehn wir doch mal hin...", schlug ich vor. Wir schlichen also auf die Musik zu und sahen eine Frau mittleren Alters, die trotzdem unbeschreiblich gut aussah, auf ihre Weise. Sie hatte was Elegantes. Und sie stand inmitten eines endlen Büros. Die Frau hatte echt Stil. "Und wie kommen wir da rein?", fragte Joy. "Durch die Tür!", kicherte ich los, und zeigte auf die Tür. "Oh, das war offensichtlich", gab sie zu und wurde rot. Dann lachte auch sie. Wir klingelten an der Klingel neben der massiven Holztür. Das Haus war in Terracotta gestrichen. Miranda öffnete die Tür und sah uns kalt an. "Ihr seit zu spät.", sagte sie dann, mit einer feinen Stimme. "Tut uns Leid", riefen wir schnell. "Ach ja?", fragte sie. "Ja...", beteuerte ich. "Na gut, wer seit ihr?", fragte sie nun. "Joy Williams", rief Joy. "Mandira Roberts.", sagte ich. "Eure Bücher?" Wir gaben sie ihr ohne ein Wort. "Ihr habt die Apartments 17 und 18.", informierte sie uns. "Geht früh schlafen, ihr müsst morgen früh wach sein."


Also schlichen wir wieder zurück zu unsren Apartments. "Herzlich, die Frau.", entrüstete sich Joy. "Aber echt.", kicherte ich. Das war aber eher ein hysterisches Gelache. "Mensch, du bist echt fertig, oder?", fragte Joy amüsiert. "Neee", log ich. Joy lachte. "Na, dann... treffen wir uns in ner halben Stunde im Gemeinschaftsraum?", fragte ich. "Klar, wenn du nich umfällst. Aber wo ist der denn?" "Hier drinnen auf dem Tisch!", rief ich aus dem Apartment. "Okay, dann bis in ner halben Stunde", rief Joy schnell und knallte die Tür zu. Ich packte meine Sachen aus und stellte mich vor meinen Spiegel. Ich sah müde aus, aber das konnte mich jetzt nicht mehr aufhalten! Ich kramte meine Bürste heraus und bürstete meine Haare. Dann zog ich ein rotes Kleid an, das mir bis zu den Knien ging. Es war draußen ziemlich warm, also würde mir nicht so schnell kalt werden. Ich legte mir goldene Creolen an und trat in die Nacht. Sie war warm und einfach befreiend...
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Chrissi

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BeitragThema: Re: Mandira - Forderungen ans Leben   Fr Aug 07, 2009 4:50 pm

Kapitel 3. Erinnerungen

Ich ging den beschriebenen Weg entlang. Er führte durch einen Kischbaum hindurch, der gerade die schönsten Blüten trug. Der Weg strahlte wegen dem weißen Kies in der Nacht, und Glühwürmchen leuchteten in der Nacht, und plötzlich wünschte ich mir sehnlichst, einen Partner, der diese Pracht mit mir Teilen konnte. Ich spürte einen Klos in meinem Hals, als ich an vorletztes Jahr dachte...
"Nein, ich liebe nicht dich!", rief John durch die Nacht. "Du...hast mich nur...be-benutzt?", fragte ich verwirrt. Mir liefen die Tränen übers Gesicht. "Ich liebe Joanna!", rief er mit einem bösen Grinsen. "Aber...", fing ich an. "Halt den Mund!", rief er und kam näher. Ich schrie leise auf. Er kam näher und hob die Hände. "Wehe du sagst irgendjemanden was davon!", brüllte er mit seiner Bassstimme. Danach verblassten die Erinnerungen wie üblich und die dunkle Leere erfüllte mein Herz. John hatte mich in dieser Nacht geschlagen. So oft, dass ich genäht werden musste...
"Mandira?!", kreischte Joy. Ich sah nicht auf, wollte nicht ihr verzweifeltes Gesicht sehen, ihre Verwirrtheit. Ich umschlug meine Knie mit meinen Armen und schaukelte hin und her.
Denk nicht dran, murmelte die Kopfstimme. "Mandira!", schrie Joy nochmal und schüttelte mich an den Schultern. Ich schluchzte und schluckte, um den Klos wegzukriegen. "Was ist los?", fragte Joy hysterisch. "Schon gut, Joy, ich hab grad nur einen Durchhänger", flüsterte ich endlich, und Joy atmete erleichtert auf. "Weshalb?", fragte sie neugierig. "Ich hatte mal einen Freund - John - so hieß er." Ich erinnerte mich an seine schwarzen Haare und den grünen Augen, die immer strahlten, und ich musste schon wieder agressiv schlucken, um weitersprechen zu können. "Es war alles perfekt.", nahm ich denFaden wieder auf "Er war liebevoll und gutmütig, und ineressierte sich nur für mich. Er sah keine andere an. Er liebte mich, und ich ihn. Eines Tages kam er erst spät von einem anstrengenden Arbeitstag. Ich war in unserem Garten, wir hatten sogar ein eigenes kleines Haus! Es war warm, so wie Heute... Er war betrunken... Er schrie, er liebe mich nicht, wollte nur das Geld meiner Eltern, hatte mich nur benutzt, um meine Freundin Joanna zu kriegen. Ich lies ihn schreien. Ich merkte, er hatte getrunken, und war ein wenig verängstigt. Und verwirrt. Ich weiß noch genau, wie er über mein Gesicht gelacht hatte, als ich veruchte zu verstehen, zu begreifen, dass mein Traummann mich betrogen, angelogen und einfach verarscht hatte. Ich fühlte mich Leer wie eine Hülle. Er durfte meinen -traum, mit ihm Kinder zu haben, eine Familie zu gründen nicht einfach so zerstören! Doch er kam auf mich zu, schlug mich, bis ich blutete. Ich hatte zahlreiche Narben auf den Armen, Den schultern, den Beinen und dem Kopf. Er biss mich in den Nacken, riss mir Haare aus und war wenigstens so gnädig, einenKrankenwagen zu holen um dann abzuhauen. Ich erfuhr erst später, dass er nie einen Job hatte, immer nur in der Gegend rumgelaufen wäre. John starb in dieser Nacht bei einem Autounfall...", ich flüsterte und wurde immer leiser, Joys Gesicht wurde immer blasser und sie sank zu mir auf den Boden und schluchzte mit mir. Der Abend war gelaufen, doch in Joy hatte ich eine echt Freundin gefunden.
Also gingen wir in mein Apartment und hockten uns aufs Sofa. Ich machte den Fernseher an zappte durch die Programme. Alles ziemlich langweilig, aber wir sahen trotzdem rein. Ich dachte an meine Zukunft, was aus mir werden sollte, was wenn ich so einen Durchhänger auf dem Catwalk habe? Wenn ich Zusammenbreche, was ist dann? Die "Runaway" kann ganz sicher keine solche Mädchen wie mich brauchen... aber halt! Das alles war einmal! Es ist eben passiert, es wird aber nicht mehr vorkommen! Ich muss weiter machen, ich muss in keine Psychatrie! Ich bin normal, so normal wie Joy... Nicht verrückt...? Oder etwa doch? Nein...! Ich holte in Gedanken für den nächsten Morgen Klamotten raus und schlief mit Joy auf der Couch auch bald ein...


(nicht besonders lang, tut mir Leid.)
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BeitragThema: Re: Mandira - Forderungen ans Leben   Sa Aug 08, 2009 4:16 pm

Kapitel 4. Träume und erfüllte Träume


Ich träumte von John, wie er wohl seine letzte Nacht erlebt hatte... Der Aufprall mit seinem Mercedes Benz 280 C Cabrio... Wie der schöne Wagen an den Baum knallte, und all die Teile auf der Straße lagen, und John in dem brennenden Wagen eingeklemmt... Ich war sofort dorthin gelaufen, es war 200 Meter vom Haus entfernt... Ich höre immer noch seine qualvollen Schreie, der rauen Stimmen der Feuerwehr, die nichts mehr für ihn tun konnten, an meine Schreie und immer wieder dieses kreischende Metall... Und ich träumte, wie es wohl gewesen wäre, wenn ich John nicht geheiratet hätte, so überstürtzt. Ich könnte jetzt ohne Albträume leben und friedlich schlafen... Ich wachte auf, und sah Joy, die gerade die Augen aufschlug. "Hey", gähnte sie verschlafen. "Wie spät ist es?", fragte sie. "7 Uhr." "Oh. Stimmt, der Wecker. Wir müssen uns fertig machen, Mandira." "Ja, stimmt", antwortete ich schon viel freudiger. Ein neuer Tag im hecktischen New York! Wie aufregend! "Alles in Ordnung...?", fragte sie vorsichtig. "Was sollte denn nicht in Ordnung sein?", fragte ich nun. Ich hoffte, sie würde diese Anspielung verstehen und nicht Nachhaken. Ich versuchte diese schrecklich Bilder schon seit 2 Jahren aus meinen Kopf zu kriegen, aber das war nicht so einfach. "Na, dann", grinste sie. Sie hatte es kapiert. Da war ich echt froh.





Joy ging hinaus und ich streckte mich erst mal richtig. Dann schloss ich die Augen. Was mich wohl heute alles erwartet? Oh, das wird soo toll! Ich stand auf, und zog mir mein mittlerweile zerknittertes rotes Kleid aus und ging zur Dusche, um zu Duschen. Dann ging ich zum Schrank und holte ein Neckholdertop in einem zarten gelb an und dazu eine rote Röhrenjeans. Nichts besonderes, aber es wurde ja nicht verlangt, in Abendrobe zu kommen. Ich summte während ich meine Haare bürstete I´m like a bird. Das war ziemlich beruhigend. Dann ging ich abermals raus und ging diesmal aber rechts, und nicht links zu dem Baum und dem schönen Weg. Dann hörte ich Musik. Lambada! Echt tolles Lied, da geht doch die Sonne im Herzen auf. Joy war schon da und stand mit ein paar Mädchen in einer REihe. Als sie mich sah, winkte sie und ich lief zu ihr. "Miranda Priesly kommt gleich", raunte sie mir zu. "Ja...und?", fragte ich verwirrt. "Miranda ist doch die Leiterin der "Runaway"!" Ich schlug mit der flachen Hand auf meine Stirn. "Stimmt ja.", grinste ich verlegen. Und schon trat sie höchstpersöhnlich aus dem Gebäude und sah uns alle abschätzend an. "Also gut, wilkommen bei der "Runaway". Das beste und Stilvollste Magazin der Welt!", sprach sie. "Ihr werdet heute zuerst mal Catwalk laufen, nur zur Probe. Lasst euch ruhig Zeit, ich will Ergebnisse sehen!", forderte sie. Wir alle standen mucksmäuschen still da. "Auf was wartet ihr noch?", fragte sie verächtlich. "Auf, auf!", rief ich plötzlich, und alle liefen zum Maskenbildner. Die meisten kicherten. Nur Miranda sah mich mit einem Blick an, der große Skepsis erahnen lies.
"Hallöchen", trällerte der schwule Frisör und gleichzeitig Maskenbildner. Ich musste grinsen. Sowas sah man doch immer nur in den Filmen... Ja, das war echt mein großer Traum. Mich von einem schwulen Frisör zu Recht machen lassen. "Hi" Riefen ein paar von uns. Wir sind 7. "Oh, wie schön!", rief der schwule Frisör entzückt und rannte zu mir. "Du bist echt hübsch", raspelte er Süßholz. "Danke...", murmelte ich und wurde rot. "Komm doch mal Raus und zeig dich!", rief er. Ich trat vor und Joy kicherte. "Lauf doch mal!", schlug er vor. Also begann ich profisionell auf und ab zu gehen. Als ich fertig war, klatschten alle und ich musste grinsen. Echt tolles Gefühl. Daran könnte ich mich gewöhnen hallte meine Kopfstimme mir nach. Joy begann zu lachn und wir andren Stimmten mit ein. Das wird noch lustig, dachte ich.
Nach dem ganzen Zurechtmachen sahen wir alle wie kleine Püppchen aus. "Wie Zucker, seht ihr aus! Ich könnte euch glatt in meinen Kaffee tunken!", rief wieder dieser Typ. "Ich bin übrigens Steve!", trällerte er weiter. "Hallo, Steve", grüßte ich beiläufig, und er grinste. "Also dann mal los, Auf Auf!", befiehl er plötzlich. Wir alle rannten also in die Umkleide, wo unsere Kleidungen lagen. "Und in welche Größe mutet man dir zu?", kicherte Joy zu mir rüber. "34.", antwortete ich knapp. "34?!", jammerte Joy. "Ich habe 36.", ging es weiter. "Joy, das is doch nicht so schlimm. Dann gehst du halt nächstes Mal zum Dickie-shop", kicherte ich. "Haha.", klagte sie und kicherte dann. Ich verschwand in die Kabine. Das weiße Kleid passte wie angegossen. Ich war als erstes fertig. Ich hatte noch nie sonderlich fürs Umziehen gebraucht.
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